Der Innsbrucker Hofgarten

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Ein Denkmal europäischer Gartenkunst und eine der ältesten Parkanlagen Österreichs

logo_beetDas Hofgartenareal lässt sich bis Herzog Leopold IV zurückverfolgen, der hier bereits im Jahr 1396 Obst- und Gemüsegärten unterhielt. 1410 erwarb Herzog Friedrich IV („mit der leeren Tasche“) diese Gärten von Innsbrucker Bürgern. Eine erste Veränderung in Richtung Lust- und Tiergarten erfuhr der Hofgarten unter Ferdinand I. Seine SöhneFerdinand II und Maximilian (später Kaiser Maximilian II) verbrachten von 1533 bis 1543 ihre Jugend in der Burg zu Innsbruck und viel Freizeit im Hofgarten beim Spielen oder mit Gartenarbeiten. Im 16. Jahrhundert wurden die Grundstücke unter Habsburgerherrschaft zu einer prachtvollen Renaissance-Gartenanlage umgestaltet.

Seine Blütezeit erreichte der Hofgarten unter Erzherzog Ferdinand II. Damals zählte er nicht nur zu den frühesten, sondern auch zu den bedeutendsten Beispielen der Renaissance-Gartenkunst im deutschsprachigen Raum.

Ab dem 17. Jahrhundert allerdings – während des dreißigjährigen Krieges – nahmen Größe und Bedeutung des Parks ab. Erst Maria-Theresia engagierte sich 1763 wieder für die Gartenanlage und ließ sie barockisieren.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAZu Beginn des 19. Jahrhunderts entwarf Friedrich Ludwick von Sckell nach den Prinzipien des Englischen Landschaftsgartens einen Plan, der später verwirklicht wurde. Die seither weitgehend unveränderte „Englische Anlage“ des Hofgartens ist also der älteste Volkspark Tirols.

Mittelpunkt des heute insgesamt 10 Hektar großen Hofgartens ist der Musikpavillon, ein „Relikt“ des ehemaligen kaiserlichen Gartenhauses aus dem Jahre 1733.

weiler„Gut ist es, wenn der Einzelne sich mit allen seinen Kräften zu seiner ewigen Natur hin öffnet…“

Prof. Max Weiler

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